Kurse / Mein Angebot

 

Palliativ-regeneratives Stressmanagement / Primärprävention:

Neu Workshop: Achtsamkeit in  Methoden zur Stressbewältigung, Samstag, 30.3.19, 9.30-13.00Uhr, 55€ .

Inhalt: In diesem Workshop werden verschiedene Methoden aus dem multimodalen Stressmanagement zur Bewältigung von Stress vorgestellt: Instrumentell : Zeit- und Ressourcenmanagement, Kongnitiv: Überprüfen von  eigenen Glaubenssätzen auf Aktualität, Regenerativ: Achtsamkeit bei automatischen Reaktionen im Stress. Ziel: Anleitungen zur Umsetzung im Alltag für einen  besseren Umgang mit (negativem) Stress.// Anmeldung unter: kasagros@gmail.com oder 0711 8666456 Ort: Weilimdorf, Huttenstr.24

Achtsamkeitsbasierte Meditation (zur Stressbewältigung) Kennenlernen und Praktizieren der 5 Anwendungen der Achtsamkeit. Wöchentliche Aufgaben zur Umsetzung im Alltag.  Stressauslösende Gedanken und Verhaltensmuster können erkannt und verändert werden durch eine regelmäßige Übung von Achtsamkeit(sbasierter Meditation).   Voraussetzung: keine // Kissen, Matten und Decken sind vorhanden               Ab Donnerstag , 31.1.2019 19.50.-20.50 Uhr, 5 Mal,  60 € , Huttenstr.24, Weilimdorf // Anmeldung unter: kasagros@gmail.com oder 0711 8666456

Kurse:  Hatha Yoga   // Meine Hatha Yoga-Kurse sind von den Krankenkassen (KK) anerkannt und bezuschusst.  

Hatha Yoga-Kurse, 10er-Kurse à 120 Euro (KK-Bezuschussung), Huttenstraße 24, Weilimdorf 

Donnerstags: Hatha Yoga-Kurs, fortlaufender Kurs, 18.30-19.45 h, 10er-Einheiten, Einstieg nach Rücksprache und Platz möglich

Dienstags: Hatha Yoga-Kurs , fortlaufender Kurs, 19.00-20.15, aufgeteilt in 10er-Termine, Einstieg nach Rücksprache und Platz möglich  

Hatha Yoga: Längeres Halten von verschiedenen Asanas (Körperhaltungen) sowie Einnehmen von fortgeschritteneren Asanas , in Verbindung mit dem Atem sowie einer Anfangs- und Endentspannung. Yoga kann Verspannungen lösen, auch emotionale, ist ein intensives Körpertraining zur Erhöhung der Vitalität und Muskelkraft und soll den Geist mit den Gedanken zur Ruhe bringen. Erfahren von Körper, Geist und Seele als Einheit.

Achtsamkeitsbasierte Meditation:  Einführung in die achtsamkeitsbasierte Meditation: Erlernen von Atemmeditation, Beobachtung von Gedanken, Empfindungen und Gefühlen zum Erlangen von tiefer Entspanntheit, höherer Konzentrationsfähigkeit, Klarheit und einem stabileren Geist. Dies kann durch eine regelmäßige Meditationsübung erfahren werden. Das Gedankenkarussell kann unterbrochen werden. Für Anfänger und alle, die sich mit der Meditation als Achtsamkeits- und Konzentrationsübung vertraut machen wollen, in einem konfessionsfreien Umfeld.

Betriebliche Gesundheitsförderung / Firmen-Yoga: Pressehaus Stuttgart und Robert Bosch GmbH

Anmeldung: Fon 0711 8 666 456 oder Mail kasagros@googlemail.com

 

YOGA

„Yoga ist das Zur-Ruhe-Bringen der Gedanken im Geist“
( Patanjali, Yoga Sutras )

Yoga ist eine indische Wissenschaft- die theoretischen Grundlagen gehen auf die Veden, die ältesten indischen Schriften (ca. 3.500 v.Chr.) zurück. Yoga soll  Körper, Geist und Seele harmonisieren und sie gesund halten. Das Immun-system soll gestärkt werden, der Körper mehr Sauerstoff erhalten, die Konzentration und Leistungsfähigkeit sollen erhöht werden. Muskeln (lange, tiefe) können aufgebaut und gestärkt werden, die Fitness und Vitalität kann gesteigert werden.

Speziell Hatha-Yoga kann Blockaden lösen und direkt Einfluss auf das autonome (vegetative) Nervensystem nehmen. Zum Beispiel wird die Verdauung und die Atmung über das vegetative Nervensystem gesteuert.

Organe und Muskeln sind mit einer gitterartigen Matrix aus dünnen Schichten Bindegewebe überzogen: den Faszien. In die Faszien sind sensible Nerven eingebettet, die durch Dehnübungen stimuliert werden können. Dadurch können sich emotionale und energetische Blockaden lösen.

Firmen-Yoga:  Eine Yogapraxis z.B. am Morgen vor der Arbeit bringt nicht nur Entspannung, sondern auch eine erhöhte Konzentrations- und Leistungsfähigkeit sowie viel Energie und Freude für den neuen Tag. Meine Teilnehmer freuen sich auf das wöchentliche Yoga und kommen entspannt und wach in ihren Berufsalltag.

Rufen Sie mich doch einfach unverbindlich an und fragen Sie nach einem Angebot.

_STRESSMANAGEMENT / ENTSPANNUNG 

Stufen des Stress-Syndroms

Stress aktiviert den Flucht-Kampf-Mechanismus: Stimulierung des Sympathikus, Muskelanspannung, erhöhter Herzschlag und Blutdruck, schnellerer Atem, Schweißaussonderung, Verlangsamung der Verdauung

          • Dauernde Muskelverspannungen, falsche Atemgewohnheiten
          • Muskelschmerzen, besonders in Schultern, Nacken und unterem Rücken
          • Geistig müde, ausgelaugt, angespannt, gereizt, alles wird zuviel
          • Organische Symptome: Magengeschwüre, Verstopfung, Bluthochdruck, Kopfweh
          • Nervenzusammenbruch, Burn-Out
          • Tod

Der Körper bleibt aktiviert bis zur Entspannung. Der Körper benötigt ein Entwarnungssignal. Bei entsprechendem Stimulus wird der Parasympathikus aktiviert, die Muskeln entspannt, der Herzschlag verlangsamt, die Hauttemperatur erhöht, die Verdauung aktiviert und schließlich innere Ruhe erreicht. Die Entspannung verhilft zur Regeneration.

(Quelle: Yoga Vidya Handbuch für YogalehrerInnen)

Allgemeines Anpassungssyndrom (vgl. Selye, H.: 1981)

Stufe I : Alarmreaktion (im Laufe des Lebens unzählige Male wiederholt)

          • Erweiterung der Nebennierenrinde
          • steigender Hormonspiegel
          • erhöhte Anfälligkeit für Krankheit

Stufe II : Widerstand (im Laufe des Lebens unzählige Male wiederholt)

          • Schrumpfung der Nebennierenrinde
          • gleichbleibend hoher Hormonspiegel
          • erhöhte Anfälligkeit für Stress

Stufe III : Erschöpfung

          • Anstieg des Hormonspiegels
          • affektives Erleben – oft Depression
          • Erkrankung – Tod

Die Anpassungsfähigkeit des Körpers an Stress ist begrenzt, bleibt der schädliche Reiz auf Stufe II bestehen, tritt Erschöpfung ein.

TIEFENENTSPANNUNG:AUTOGENES TRAINING/BODY SCAN/PMR (progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen)/VISUALISIERUNG

Duch die Tiefenentspannung soll ein Entspannungsimpuls ausgelöst werden; Stresshormone werden abgebaut, Endorphine ausgesschüttet, die Produktion bestimmter Bostenstoffe im Gehirn angeregt.  Der Parasympathikus wird aktiviert, der Sympathikus reduziert. Der Kreislauf kommt zur Ruhe. Arterienwände entspannen sich. Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Magenproblemen, Verdauungsbeschwerden sowie allen stressbedingten Krankheiten soll vorgebeugt werden. Das Immunsystem soll gestärkt werden, Erkältungen und Stoffwechselstörungen soll vorgebeugt werden.

(Quelle: Yoga Vidya Handbuch für YogalehrerInnen)

Achtsamkeitsbasiertes Training / MEDITATION

Die Achtsamkeit hat ihre Wurzeln im Buddhismus, vor mehreren Jahr-tausenden. Als Teil des Edlen Achtfachen Pfades sollte Achtsamkeit helfen, Leiden zu überwinden. Heutzutage wird diese Achtsamkeit meist aus ihrem Kontext des Buddhismus gelöst, um in der westlichen Gesellschaft mit den Herausforderungen der modernen und schnelllebigen Leistungsgesellschaft eine Lebenssicht anzubieten, gelassener in stressreichen Situationen bleiben zu können. Einen Gegenpol zur ständigen Erreichbarkeit zu bieten und zu mehr Ruhe und dadurch letztlich u.a. zu einer erhöhten Konzentrations-fähigkeit und mehr Kraft zu führen. (Williams, Kabat-Zinn et al. (2011))

Achtsamkeit und Wissenschaft: Die achtsamkeitsbasierte Meditation ist zwischenzeitlich sehr gut wisschenschaftlich untersucht. Elemente dieser Meditation sind das wertfreie Wahrnehmen des Körpers im z.B. Bodyscan, die Konzentration und Beobachtung auf den Atem als Anker sowie das wertfreie Beobachten und Annehmen von Körperempfindungen, Gefühlen und Gedanken. Um letztlich in einen Zustand achtsamen Gewahrsams und Mitgefühls zu kommen, der sich über eine Meditationssitzung hinaus als Lebenseinstellung festigen kann. Die Ergebnisse einer Metastudie aus 2011 zur Wirksamkeit von Achtsamkeit sind unter anderem: Eine höhere Konzen-trationsfähigkeit, eine neu wahrgenommene Freiheit, Gedankenspiralen und -muster unterbrechen zu können und die Tatsache, dass man unangenehmen Gefühlen nicht hilflos ausgeliefert sein muss, indem man sie annimmt und nicht bekämpft und ihnen dadurch die Nahrung entzieht. (Hölzel et. al (2011))